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Bergischer-Handballkreis e.V.
Das Verbandsorgan für Handballsport im Bergischen Land

Info aus der HNR Geschäftsstelle 20.08.2026

Liebe Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter,
liebe Verantwortliche in den Handballkreisen,
liebe Handballfreundinnen und Handballfreunde,


die vergangenen Tage waren für unseren Verband, unsere Handballkreise und insbesondere für die vielen 
ehrenamtlich und hauptamtlich Verantwortlichen von erheblicher Bedeutung und zugleich von großer 
Belastung geprägt.


Die Einführung der neuen Verbandsmanagementsoftware Handball360 ist mit Erwartungen, aber aktuell auch 
mit offenen Fragen, technischen Herausforderungen und teilweise erheblichen Unsicherheiten verbunden. Ich 
halte es deshalb für wichtig, Euch und Sie unmittelbar über den aktuellen Sachstand, die Gespräche der 
vergangenen Tage und das weitere Vorgehen des Handballverbandes Nordrhein e.V. zu informieren.

Dabei ist mir eines besonders wichtig:

Es gibt derzeit keine Vorentscheidung für Handball360 oder für nuLiga.
Wir haben die Verantwortung, beide Optionen sorgfältig zu prüfen und auf Grundlage belastbarer Erkenntnisse 
eine Entscheidung zu treffen, die dem Spielbetrieb und damit unseren Vereinen und Handballkreisen 
bestmöglich (kurzfristig und mittelfristig) gerecht wird.

Bundesweite Informationsveranstaltung des DHB am 17. August 2026


Handball360 wurde auf dem Bundestag des Deutschen Handballbundes sowie im Bundesrat des DHB von den 
zuständigen Gremien und Landesverbänden einstimmig beschlossen. Die derzeit auftretenden Fragen und 
Schwierigkeiten zeigen jedoch, dass sich die praktische Implementierung in den Spielbetrieb noch in einem 
herausfordernden Prozess befindet.

Vor diesem Hintergrund hat der Deutsche Handballbund am Montag, 17. August 2026, zu einer bundesweiten 
Onlineveranstaltung eingeladen. Neben den Präsidenten sowie Geschäftsführern der Landesverbände nahmen 
auch Mitglieder der zuständigen Core Teams teil.

Der DHB informierte zunächst ausführlich über den aktuellen Entwicklungsstand der einzelnen Bereiche von 
Handball360 sowie über die vorgesehenen weiteren Schritte. Im Anschluss konnten die Landesverbände 
konkrete Fragen und Problemstellungen aus ihren jeweiligen Verbänden einbringen. Diese wurden offen, 
ausführlich und transparent beantwortet.


Aufgrund der unmittelbaren Bedeutung für den Handballverband Nordrhein e.V. habe wir bereits am folgenden 
Morgen das Erweiterte Präsidium über die wesentlichen Inhalte informiert und eine außerordentliche Sitzung 
für Mittwoch, 19. August 2026, um 19:00 Uhr einberufen.


Die Aufzeichnung der DHB Veranstaltung vom 17. August 2026 wurde allen Mitgliedern des Erweiterten 
Präsidiums im Vorfeld zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig wurden die Kreisverantwortlichen gebeten, sich mit 
den Inhalten vertraut zu machen, um in der außerordentlichen Sitzung eine fundierte und sachorientierte 
Diskussion führen zu können.


Offener Austausch mit dem Deutschen Handballbund


Zu Beginn unserer außerordentlichen Sitzung konnten wir neben unseren drei Ehrenpräsidenten und den 
Vertretern des Erweiterten Präsidiums auch Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen 
Handballbundes, und Dr. Klaus Berding, Vorstand Finanzen & Recht des Deutschen Handballbundes, begrüßen.

Beide DHB Vorstandsmitglieder informierten das Erweiterte Präsidium umfassend über den aktuellen Stand von 
Handball360 und erläuterten die vorgesehenen konkreten Schritte für die Implementierung in den Spielbetrieb 
der Saison 2026/27.


Im Anschluss standen sie den Vertreterinnen und Vertretern der Handballkreise für Fragen zur Verfügung. Dabei 
konnten konkrete Problemstellungen aus der täglichen Arbeit auf Kreis- und Verbandsebene angesprochen und 
gemeinsam erörtert werden.

Besonders hervorheben möchte ich die Offenheit und Sachlichkeit dieses Austauschs. Bestehende 
Schwierigkeiten und Gaps wurden angesprochen, Fragen wurden beantwortet und zugleich konkrete 
Unterstützungsangebote des DHB aufgezeigt.

Dr. Klaus Berding bot insbesondere an, die Kreise und den Landesverband bei konkreten Fragestellungen 
unmittelbar zu unterstützen und auch entsprechende Schulungsformate, beispielsweise zum Elektronischen 
Spielbericht (ESB), intensiv zu begleiten und die Schulung am heutigen Tage für den Handballverband 
Rheinhessen-Pfalz e.V. für den Handballverband Nordrhein e.V. zu öffnen (Hintergrund: Dort startet der 
Spielbetrieb an diesem Wochenende).


Beide Vertreter des DHB baten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zugleich darum, der zuständigen 
Arbeitsgruppe des DHB das notwendige Vertrauen entgegenzubringen. Diese arbeite mit hoher Intensität daran, 
Handball360 weiterzuentwickeln, bestehende Probleme zu beheben und das System möglichst stabil in den 
Spielbetrieb zu überführen.


Auch die Erfahrungen aus dem bevorstehenden Spieltagswochenende im Handballverband Rheinhessen-Pfalz
e.V. sollen dabei wichtige Erkenntnisse für die weitere Entwicklung und Stabilisierung liefern.


Ich denke, bei aller Skepsis gegenüber Handball360 sollte man Mark Schober und Dr. Klaus Berding auch Dank 
aussprechen für deren Zeit für den Handball Nordrhein als auch die klare Benennung der bestehenden 
Herausforderungen sowie das Angebot eines intensiven Supports.


Ebenso gilt ein besonderer Dank den Vertreterinnen und Vertretern unserer Handballkreise, die sich in dieser 
außergewöhnlichen Situation die notwendige Zeit genommen haben, um die Themen kritisch, aber zugleich 
konstruktiv zu diskutieren.


Prüfung einer möglichen Nutzung von nuLiga


Nach der Verabschiedung der DHB Vertreter wurde die Sitzung mit der Betrachtung einer möglichen Alternative 
zu Handball360 fortgesetzt.


Unser nuLiga Koordinator André Schlieder sowie unser Vizepräsident Spieltechnik Karl-Walter Marx stellten dem 
Erweiterten Präsidium den aktuellen Sachstand zu nuLiga vor und erläuterten insbesondere die technischen und 
organisatorischen Fragestellungen, die mit einem möglichen Wechsel verbunden wären. Auch hierzu fand ein 
offener und sachlicher Austausch statt.


Dabei wurde deutlich: Auch ein möglicher Wechsel zu nuLiga wäre kein einfacher oder kurzfristig vollständig 
risikofreier Schritt.


Aus diesem Grund werden wir die Möglichkeit eines Datentransfers der bereits in Handball360 vorhandenen 
Datensätze in nuLiga konkret prüfen lassen. Vizepräsident Karl-Walter Marx wird hierzu mit Stefan Koch von 
nuLiga die technischen Möglichkeiten und Voraussetzungen eines solchen Transfers ganz kurzfristig erörtern
und nachfolgend kommunizieren.

Unser Ziel ist klar:
Wir wollen für Handball360 und für nuLiga einen möglichst aktuellen, belastbaren und vergleichbaren Sachstand 
schaffen.
Erst wenn diese Grundlage vorhanden ist, kann eine verantwortungsvolle Entscheidung getroffen werden.

Keine Entscheidung, sondern eine notwendige Sondierung


Die außerordentliche Sitzung des Erweiterten Präsidiums dauerte knapp zwei Stunden.
Ich möchte ausdrücklich festhalten, dass diese Sitzung nicht mit einer Entscheidung für eines der beiden 
Systeme endete und auch so nicht geplant war.
Sie war vielmehr das, was in der aktuellen Situation notwendig war: ein umfassender Sondierungs- und 
Informationsaustausch.
Sachliche Argumente, Chancen, Risiken und mögliche Konsequenzen wurden sowohl für Handball360 als auch 
für nuLiga offen diskutiert. Dabei gab es unterschiedliche Einschätzungen und Perspektiven. Genau dieser 
offene Austausch ist aus meiner Sicht notwendig, um am Ende eine Entscheidung mit der erforderlichen 
Verantwortung treffen zu können.
Ursprünglich war vorgesehen, die Abstimmung innerhalb des Erweiterten Präsidiums bis Donnerstag, 20. August 
2026, 23:59 Uhr, abzuschließen.
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und der Möglichkeit, beide Systeme in den kommenden Tagen noch 
einmal intensiv zu prüfen, wurde dieser Zeitraum im Einvernehmen mit den anwesenden Kreis- und 
Präsidiumsvertretern bis Sonntag, 23. August 2026, 23:59 Uhr, verlängert.

Damit wollen wir bewusst die Möglichkeit schaffen, die Erkenntnisse aus den aktuellen Prüfungen und 
Unterstützungsangeboten in die Bewertung einfließen zu lassen.
Nach Auswertung der Stimmabgabe werde ich dem Erweiterten Präsidium des Handball Nordrhein – sprich den 
Kreisvorsitzenden – so wie dem Deutschen Handballbund am Montag, 24. August 2026, das Ergebnis des 
Handballverbandes Nordrhein e.V. transparent mitteilen.


Damit ist sodann abschließende Klarheit geschaffen worden, welche Verbandsmanagementsoftware im 
Handballverband Nordrhein e.V. für den kommenden Spielbetrieb eingesetzt wird.

Ich möchte Euch und Sie ausdrücklich bitten, die kommenden Tage aktiv zu nutzen.

Nutzen Sie die Unterstützungs- und Schulungsangebote des Deutschen Handballbundes. Stellt Fragen. Meldet 
konkrete Probleme zurück. Nutzt insbesondere die angebotenen Formate wie beispielsweise beim 
Elektronischen Spielbericht und zu den weiteren relevanten Bereichen von Handball360.

Gleichzeitig bitte ich Euch und Sie darum, sich mit den möglichen Szenarien rund um nuLiga 
auseinanderzusetzen.

Wir müssen beide Systeme auf Grundlage konkreter Erfahrungen und belastbarer Informationen bewerten, 
nicht aufgrund von Vermutungen, Einzelmeinungen oder Emotionen.
Nur so können wir am Ende eine Entscheidung treffen, die den Interessen aller Vereine und Handballkreise und 
damit dem gesamten Handballsport im Nordrhein gerecht wird.

Ein persönliches Wort zum Schluss
Ich weiß, wie viel Kraft die vergangenen Wochen und insbesondere die letzten Tage viele von Euch und Ihnen 
gekostet hat.
Unsere Vereine und Kreise leisten täglich einen enormen Beitrag dafür, dass unser Spielbetrieb funktioniert. 
Dahinter stehen Menschen, die ihre Zeit, ihre Energie und vielfach auch ihre Nerven investieren, ehrenamtlich 
und hauptamtlich.
Dafür möchte ich Euch und Ihnen ausdrücklich danken.
Wir gehen derzeit sprichwörtlich auf dem Zahnfleisch. Viele von uns sind am Ende ihrer Kräfte. Gerade deshalb 
dürfen wir uns in dieser entscheidenden Phase nicht gegenseitig zusätzlich belasten oder beschimpfen, sondern 
sollten zusammenstehen.
Lassen Sie uns die verbleibenden Tage gemeinsam nutzen.
Lassen Sie uns Handball360 und nuLiga auf Herz und Nieren prüfen. Lassen Sie uns offen über Probleme 
sprechen, Lösungen suchen, Unterstützung annehmen und die unterschiedlichen Perspektiven ernst nehmen.
Und lassen Sie uns dabei immer daran denken, worum es letztlich geht:
Es geht nicht nur um eine Software.
Es geht um einen funktionierenden Spielbetrieb.
Es geht um unsere Vereine.
Es geht um unsere Handballkreise.
Und es geht um die Zukunft des Handballs im Nordrhein.
Ich bin überzeugt davon, dass wir diese Herausforderung nur gemeinsam bewältigen können.
Dafür brauchen wir in den kommenden Tagen vor allem eines: Sachlichkeit, Offenheit, gegenseitiges Vertrauen 
und den gemeinsamen Blick auf das große Ganze.
Ich danke Euch und Ihnen für das bisher Geleistete, für die Geduld, für die Unterstützung und für das große 
Engagement.
Lassen Sie uns gemeinsam die bestmögliche und verantwortbare Entscheidung für unseren Handballsport 
treffen.
Mit sportlichen Grüßen
Stefan Butgereit
Präsident
Handballverband Nordrhein e.V